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DENKMALGESCHÜTZTE BRUNNENANLAGE

Altonaer Kinderkrankenhaus [1/3]

Auftraggeber, Bauherr: AKK Altonaer Kinderkrankenhaus gGmbH
Standort: Bleickenallee, Hamburg, D
Zeitraum: 2011 - 2012
Leistung: Objektplanung LPH 1 - 8
Die historische Brunnenanlage vor dem ehemaligen Haupteingang des Altonaer Kinderkrankenhauses in der Bleickenallee war nach jahrzehntelangem Verfall nicht mehr betriebsfähig - und keine Zierde mehr vor dem Hintergrund des schönen Gebäudeensembles.
Nach Erarbeitung eines umfangreichen Sanierungskonzeptes, das die Belange des Denkmalschutzes berücksichtigt, werden unterstützend u.a. Gelder aus der Stiftung Denkmalpflege Hamburg durch euroterra eingeworben, um die sehr aufwendigen Arbeiten am Brunnen durch den Bauherrn im finanzierbaren Rahmen zu halten. Die alten Brunnenelemente werden weitestgehend wieder aufgearbeitet und erstrahlen, wie der Rest der gesamten Brunnenanlage, wieder in "altem neuen" Glanz.

"EIN QUARTIER WIRD ZUM SCHARNIER"

Wettbewerb Fleetviertel Hamburg [2/3]

Auftraggeber, Bauherr: euroterra, Universität Stuttgart
Standort: Willy-Brandt-Straße / Nikolai-Quartier, Hamburg, D
Zeitraum: 2007
Leistung: Initiator, Begleiter und Förderer des Wettbewerbs
Studenten der Universität Stuttgart suchen Lösungen für ein städtebauliches Hindernis der Nachkriegszeit: die Überwindung der Schneise „Ost-West-Straße“ bzw. „Willy-Brandt-Straße“ zur Belebung des Scharniers zwischen Innenstadt und HafenCity.

"TATORT STADT"

Bundeswettbewerb, Tatort Schwerin [3/3]

Auslober: Bundesbauministerium
Standort: Quartier Neu Zippendorf, Schwerin, D
Zeitraum: 2003
Leistung: Teambeitrag zur Objekt- und Tragwerksplanung
Wettbewerbsbeitrag zur Aufwertung des Schweriner Quartiers Neu Zippendorf mittels Transformation vom Plattenbau zur attraktiven, grünen Wohnanlage mit kleineren Wohneinheiten unter Nutzung der Lage am Schweriner See.
1. Platz im Ideen-Wettbewerb des Bundesbauministeriums im Rahmen der Initiative Architektur und Baukultur.
Team: Oliver von Spreckelsen (studioberlin), Marc Ewers (euroterra), Sandra Bartoli (terraform).   
Beurteilung des Preisgerichts:
Die Arbeit besticht durch den innovativen Ansatz in Bezug auf die städtebaulichen Entwicklungspotentiale. Vorhandene Bebauungsstrukturen werden aufgenommen und mit einer großen Vielfalt weitergedacht. Die vorgeschlagene Nord-Süd-Verbindung sichert die naturräumlichen Qualitäten von See und Wald und trägt wesentlich zur Steigerung der Wohnqualität bei. Durch Rückbau und Entsiegelung werden große Freiräume geschaffen, die eine hohe Vielfalt erwarten lassen.
Die Arbeit lässt einen hohen Grad an interdisziplinärer Bearbeitung erahnen. Es entstehen flexible Grundrisse für verschiedene Wohnformen. Ein starker Rückbau von Straßen und versiegelten Flächen verspricht eine ökologisch orientierte Siedlungsform.
Hervorzuheben ist die Gestaltung der Siedlungsränder mit "Wohngruppen", wenn auch die Anbindung der Baukörper nochmals überdacht werden sollte.
Der hier gezeigte Ansatz ist, unter Berücksichtigung der stadttechnischen Belange/Ver- und Entsorgung, auch auf andere Standorte übertragbar.